Chamba (Arbeit)


gestern war ich das vorerst letzte mal auf der migra, und man stelle sich vor, die haben es geschafft innerhalb von einer woche mir mein visa wiederzugeben. da muss ich wirklich ein großes lob loswerden, obwohl ich 3 stunden auf die ausfertigung warten musste. die normale bearbeitungszeit wäre 1.5 monate gewesen. die tage davor musste ich immer wieder hin weil irgend etwas gefehlt hatte… aber jetzt ist die sache ja über die bühne gegangen, nun heißt es frohes schaffen ab mai 🙂

Advertisements

obwohl ich nie wirklich aufgehört habe dorthin zu müssen, so ist es in letzter zeit doch wieder häufiger geworden. ich werde nämlich ab mai in der firma wo ich grad das praktikum beende arbeiten. dafür brauche ich natürlich ein visum. da die firma in einem anderen bundesstaat (estado de méxico) ist, haben wir mal bei der migra im d.f. angerufen um sicher zu gehen wo die sache denn nun über die bühne gehen soll. wurde uns auch prompt gesagt im toluca (also im estado de méxico). hatte ich auch nichts dagegen, laut veröffentlichter statistik waren die „kunden“ dort auch zufriedener. soweit so gut. bin dort also mal hingefahren und hab mal angefühlt. die wollten zwar nicht so richtig, weil ich im d.f. wohne, aber irgendwie haben sie es dann doch eingesehen, da die firma ja im estado ist. also ein paar tage später wieder hin, diesmal gleich mit jemandem aus der firma, damit auch noch der notwendige antrag auf einen eintrag ins register für firmen mit ausländischen angestellten gemacht werden kann. und wie sollte es anders kommen: ich muss doch in den d.f. … mal abgesehen dass sie mir auf einmal doch nicht das visum ändern können wie es mir erst bestätigt wurde, darf ich den antrag nicht dort stellen. schön dass ich dafür nur zweimal hin musste um das zu erfahren (von den 3 oder 4 telefongesprächen mal abgesehen). naja, typisch… egal, also ab in den d.f.. der antrag für die registrierung der firma läuft natürlich sinnfreierweise trotzdem, obwohl das keine sau mehr interessieren wird. aber egal. für den d.f. musste ich natürlich auch wieder die papiere der firma anschleppen und weils zum überfluss auch zeitlich knapp ist, muss ich am mittwoch hin um die ganze sache mit der abteilungsleiterin zu klären. bin gespannt auf die überraschung die diesmal rauskommt. bisher gings noch nicht ohne. ich halte euch auf dem laufenden.

ich denke ich sollte auch mal ein bisschen was über meine arbeit und diese sachen schreiben. da ich nun schon über einen monat hier bin, gibt es da auch ein bisschen was. ich arbeite für burgmann, das ist eine deutsche firma die in erster linie mechanische dichtungen herstellen. dort mache ich ein praktikum für meinen großen beleg (maschinenbau- studium). dazu gekommen bin ich durch viel geduld und viele mails. am ende war es das beste angebot was ich bekommen habe, auch wenn die fabrik (wie nahezu alle) im norden der stadt ist, schon im estado de méxico. dazu hatte ich aber schon geschrieben. ich bin in der produktion und mache optimierungssachen, kurz wie man mehr in weniger zeit produziert. alles in allem ist das ganz in ordnung, auch wenn der arbeitstag länger ist, als man das in deutschland gewohnt ist. und wie bei allen jobs in mexiko, ist die bezahlung auch nicht sehr üppig, aber es reicht… man sollte eben nicht blauäugig nach mexiko gehen, nur weil man deutscher ist, kriegt man keinen besseren job, obwohl einem dadurch ab und an doch ein vorteil zu teil wird. mehr fällt mir im moment nicht dazu ein…

das auto läuft soweit, obwohl noch viel arbeit reinzustecken ist, aber schritt für schritt wird es immer fahrbarer, zumindest gehen jetzt die bremsen gut 🙂